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Schulanmeldung 2026/2027
Warum ist unsere Schule eine gute Wahl?
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Quelle, alle Fotos: Schulförderverein
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12.01.2026
Alles nur Theater?
6a und 6b zu Besuch bei „Alle außer das Einhorn“ in Meiningen
Die erste Aufregung des vergangenen Montags, den 12. Januar 2026, an dem wir zu einer Schultheateraufführung fahren wollten, gab es schon, bevor es überhaupt losging. Um den Bus nach Meiningen überhaupt noch zu erwischen, mussten wir, die Klassen 6a und b der Herzog Bernhard-Schule rennen, weil wir ziemlich spät dran waren. Zu unserem Glück hatte auch der Bus Verspätung, weil die Straßenverhältnisse so schlecht waren. In Meiningen angekommen konnten wir uns kurz aufwärmen, bevor es dann zu Fuß ins Theater „Rautenkranz“ ging.
Dort, in dem kleinen Saal durften wir das Stück „Alle außer das Einhorn“ sehen – ein vom „Jungen Staatstheater Meiningen“ konzipiertes Stück über Mobbing in der Schule. Viele von uns konnten mit Netty mitfühlen, der Hauptfigur des Stückes, die aus der Ich-Perspektive erzählte, wie sie von „Feever“, der neuen Schülerin, gemobbt wird. Warum, fragten wir uns, und bekamen prompt die Antwort: weil Netty es gewagt hatte, sich für ihren Freund Julius einzusetzen. Wir sahen, wie sie zunehmend allein damit fertig werden musste, dass Feever und die anderen Mitschüler in einer eigenen Whats-App Gruppe über sie lästerten – bis sich Netty endlich beim Kostümfest wehren wollte.
Am Ende ging alles gut aus – die Lösung waren aber nicht die Lehrer, die eingriffen und in „Beschimpfungskunde“ erklärten, was Schimpfwörter bedeuten. Auch nicht Nettys Eltern, die durch Zufall die Mitteilungen auf dem Handy fanden und sich für ihre Tochter einsetzten, sondern Netty selbst, die zeigte, dass man sich nicht alles gefallen lassen darf, aber trotzdem zwischen richtigem und falschem Verhalten unterscheiden kann.
Im Anschluss an das Stück durften wir die Schauspieler und den Regisseur Fragen stellen – und damit einen kleinen Blick in die Entstehung des Stückes werfen. Natürlich haben wir auch über das Thema Mobbing gesprochen – wie es sich zeigt, was man dagegen tun kann, und wie wir alle aufgerufen sind, uns dagegenzustellen. Denn – das sagte uns der Regisseur: Das Publikum hat die eigentliche Macht – wer zuschaut, ist daran beteiligt. Wir waren uns alle einig: es hat sich sehr gelohnt, nach Meiningen zu fahren – denn das Stück war richtig gut und hat uns allen gefallen. Besonders die Musik, die Schauspielleistung und natürlich, dass wir so am Montag kein Deutsch hatten.
Vielen Dank an unsere Lehrer, Frau Wüscher und Herrn Schneidmadel, die die Fahrt organisiert hatten, und uns sicher wieder nach Römhild zurückgebracht haben. Wir freuen uns schon auf die nächste Theaterfahrt im Februar – wenn wir uns „Krabat“ anschauen dürfen!
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