08.01.2026
Biathlonweltcup in Oberhof
Die Klasse 9 hatte zu Beginn des Kalenderjahres 2026 das große Glück, den Biathlonweltcup in Oberhof, gesponsert von der Karriereberatung der Bundeswehr, zu besuchen. Traditionell am 1. Januarwochenende, liefert sich die Elite des Biathlonsports spannende Rennen am Rennsteig. Aufgrund einer Wetterwarnung für den kommenden Tag, hatten wir zusätzlich die Möglichkeit, gleich zwei Biathlonrennen hintereinander zu verfolgen.
Bei winterlichen Bedingungen – ordentlich Schnee und Minusgrade – durften die 9er inmitten der tausenden Fans auf der Besuchertribüne gespannt beobachten, wie Philipp Nawrath bei den Männern auf einen sensationellen zweiten Platz sprinten konnte. Bei den Frauen konnten wir einen starken 6. Platz von Franzi Preuß bejubeln. Ebenfalls organisierte die Bundeswehr eine warme Verpflegung und eine kurze Einführung in das Biathlonstadion durch niemand geringeren als Axel Teichmann, einen ehemaligen Topathleten im Langlauf.
Insgesamt erlebten wir einen kurzweiligen und interessanten Ausflug mit einer top Stimmung in der LOTTO Thüringen ARENA am Rennsteig, für den wir uns herzlich bei der Bundeswehr bedanken.
05.01. bis 09.01.2026
7ab Berufsfelderkundung in Rohr
Vom 5. bis zum 9. Januar 2026 hatten die Klassen 7ab der Herzog Bernhard-Schule Römhild die Gelegenheit, im Berufsbildungszentrum Rohr (BTZ Rohr) eine Berufsfelderkundung zu durchlaufen. In einem Wechsel und in Kleingruppen tauchten die Schüler in fünf unterschiedliche Berufsfelder ein: Lebensmittelherstellung, Gesundheitspflege, Elektro, Holz- und Möbelbau sowie Marketing.
Der Alltag der Schüler wich für diese Woche von ihren gewohnten Unterrichtszeiten ab. Von Montag bis Donnerstag arbeiteten sie von 8:30 Uhr bis 14:30 Uhr, am Freitag von 8:30 Uhr bis 12:30 Uhr, und erlebten so hautnah die Anforderungen und Abläufe in ihrem jeweiligen Berufsfeld.
Im Berufsfeld Lebensmitteltechnik wurden nicht nur Kenntnisse über die Herstellung von Lebensmitteln vermittelt, sondern die Schüler durften selbst Hand anlegen. Ein frisches Brot wurde gebacken, ein Quark-Öl-Teig für herzhafte und süße Teilchen vorbereitet. Schüler und Lehrer durften im Anschluss natürlich probieren.
Im Berufsfeld Elektro konnten die Schüler ihre Fähigkeiten im Löten weiterentwickeln. Immer wieder erstaunlich, was man aus „schnödem“ Kupferdraht mittels Kreativität so alles herstellen kann. Eine solarbetriebene Windmühle war das zweite Projekt.
Im Berufsfeld Marketing stand die kreative „Gründung“ einer Firma an. Die Schüler wurden herausgefordert, sich ein Geschäftsmodell zu überlegen, ein kreatives Design für ihre Firma zu entwickeln, ein Logo zu gestalten und effektive Werbestrategien einzusetzen. Einige der Gruppen setzten auf den Kosmetikbereich, andere ganz praktisch auf den Bereich Handwerk oder ein Online-Kaufhaus.
Im Bereich der Gesundheitspflege durften die Schüler in den Bereich Alten- und Krankenpflege sowie in die Physiotherapie reinschnuppern. Es ging los mit einem kleinen Anatomiekurs, gefolgt von Mobilisierungsübungen und Massagen. Es durften auch mechanische Betten und „Rollatoren“ ausprobiert und deren Umgang geübt werden.
Der Holz- und Möbelbau setzte ganz klassisch auf Sägen, Feilen, Raspeln und Schmirgeln. Die Schüler fertigten einen gewundenen Stab aus Roh Holz an, welcher das Auf- und Ab im Leben veranschaulichen sollte. Keine leichte Aufgabe für manch einen Grobmotoriker. Mit großem Durchhaltevermögen und zunehmender Erfahrung im Umgang mit Handsäge und Feile konnte jeder sein Werkstück fertigstellen und das selbst mit den eigenen Händen gefertigte „Wunder“ bekommt bei allen einen Ehrenplatz im Kinderzimmer.
Aufgrund des vielen Schnees fiel die Fahrt nach Rohr am Freitag leider aus.
Diese Woche war nicht nur für die Schüler, sondern auch für die begleitenden Lehrer eine bereichernde Erfahrung. Man durfte in viele Berufsfelder reinschnuppern und schon mal feststellen, ob man handwerklich begabt ist, ob man eher etwas im sozialen Bereich anstrebt oder sich einen Beruf in der Geschäftswelt oder in der Werbebranche vorstellen kann.
Alles in allem eine gelungene Woche. Die 7. Klassen möchten sich bei den Organisatoren und Ausbildern an der HBS und in Rohr für die schöne Woche und die vielen positiven Eindrücke bedanken.
12.01.2026
Alles nur Theater? – 6a und 6b zu Besuch bei „Alle außer das Einhorn“ in Meiningen
Die erste Aufregung des vergangenen Montags, den 12. Januar 2026, an dem wir zu einer Schultheateraufführung fahren wollten, gab es schon, bevor es überhaupt losging. Um den Bus nach Meiningen überhaupt noch zu erwischen, mussten wir, die Klassen 6a und b der Herzog Bernhard-Schule rennen, weil wir ziemlich spät dran waren. Zu unserem Glück hatte auch der Bus Verspätung, weil die Straßenverhältnisse so schlecht waren. In Meiningen angekommen konnten wir uns kurz aufwärmen, bevor es dann zu Fuß ins Theater „Rautenkranz“ ging.
Dort, in dem kleinen Saal durften wir das Stück „Alle außer das Einhorn“ sehen – ein vom „Jungen Staatstheater Meiningen“ konzipiertes Stück über Mobbing in der Schule. Viele von uns konnten mit Netty mitfühlen, der Hauptfigur des Stückes, die aus der Ich-Perspektive erzählte, wie sie von „Feever“, der neuen Schülerin, gemobbt wird. Warum, fragten wir uns, und bekamen prompt die Antwort: weil Netty es gewagt hatte, sich für ihren Freund Julius einzusetzen. Wir sahen, wie sie zunehmend allein damit fertig werden musste, dass Feever und die anderen Mitschüler in einer eigenen Whats-App Gruppe über sie lästerten – bis sich Netty endlich beim Kostümfest wehren wollte.
Am Ende ging alles gut aus – die Lösung waren aber nicht die Lehrer, die eingriffen und in „Beschimpfungskunde“ erklärten, was Schimpfwörter bedeuten. Auch nicht Nettys Eltern, die durch Zufall die Mitteilungen auf dem Handy fanden und sich für ihre Tochter einsetzten, sondern Netty selbst, die zeigte, dass man sich nicht alles gefallen lassen darf, aber trotzdem zwischen richtigem und falschem Verhalten unterscheiden kann.
Im Anschluss an das Stück durften wir die Schauspieler und den Regisseur Fragen stellen – und damit einen kleinen Blick in die Entstehung des Stückes werfen. Natürlich haben wir auch über das Thema Mobbing gesprochen – wie es sich zeigt, was man dagegen tun kann, und wie wir alle aufgerufen sind, uns dagegenzustellen. Denn – das sagte uns der Regisseur: Das Publikum hat die eigentliche Macht – wer zuschaut, ist daran beteiligt. Wir waren uns alle einig: es hat sich sehr gelohnt, nach Meiningen zu fahren – denn das Stück war richtig gut und hat uns allen gefallen. Besonders die Musik, die Schauspielleistung und natürlich, dass wir so am Montag kein Deutsch hatten.
Vielen Dank an unsere Lehrer, Frau Wüscher und Herrn Schneidmadel, die die Fahrt organisiert hatten, und uns sicher wieder nach Römhild zurückgebracht haben. Wir freuen uns schon auf die nächste Theaterfahrt im Februar – wenn wir uns „Krabat“ anschauen dürfen!
12.01. – 16.01.2026
Berufsfelderprobung – 8ab
In dieser Woche stand für die beiden achten Klassen die Berufsfelderprobung am BTZ Rohr-Kloster auf dem Plan. Nachdem die Schülerinnen und Schüler in der siebten Klasse bereits verschiedene Berufsfelder kennengelernt hatten, verbrachten die Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen nun eine komplette Woche in einem konkreten Berufsfeld. Zur Auswahl standen die Berufsfelder Lebensmittelherstellung, Mechatronik, Landwirtschaft, Marketing und Gesundheitspflege/Kosmetik- und Friseurhandwerk und Friseurbereich.
Die Woche bot den Lernenden einen vertieften Einblick in die Arbeitswelt. Zum Schuljahresende folgt ein zweiwöchiges Betriebspraktikum, das zusätzliche Gelegenheiten bietet, weitere Berufe auszuprobieren.
19.01. bis 23.01.2026
Skilager der Klassen 6a und 6b
In der vergangenen Woche unternahmen die Klassen 6a und 6b der HBS Römhild ein gemeinsames Skilager. Untergebracht waren die Schülerinnen und Schüler im Landschulheim Schirnrod am Fuße des Thüringer Bleßbergs, das von Ina geleitet wird. Sie führt das Landschulheim bereits seit vielen Jahren erfolgreich und ist für alle stets ansprechbar.
Am Montag erfolgte die Ankunft in Schirnrod. Nach einer Kennenlernrunde bezogen die Klassen gemeinsam ihre Zimmer. Anschließend wurden Skier und Skischuhe ausgeliehen, bevor die Schülerinnen und Schüler ihre ersten Versuche im Schnee am Bleßberg unternahmen. Den Abschluss des ersten Tages bildete ein gemeinsamer Besuch im Bowling- und Tenniscenter in Heubach.
Ab Dienstag verbrachten die Klassen zwei Tage in Oberhof bei bestem Wetter und strahlendem Sonnenschein. Ein besonderes Highlight war das Skifahren auf der Strecke des Biathlon-Weltcups. Zudem hatten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, echte Athletinnen und Athleten beim Training zu beobachten, was für große Begeisterung sorgte. Alle machten motiviert mit, und viele erzielten in kurzer Zeit deutliche Fortschritte.
Der Donnerstag, der letzte vollständige Tag, führte die Gruppe nach Sonneberg. Dort standen ein Besuch der Eishalle sowie des Schwimmbads auf dem Programm. Am Abend fand der gemeinsame Abschlussabend mit Karaoke statt, der allen sehr viel Spaß machte und für eine ausgelassene Stimmung sorgte.
Am Freitag hieß es schließlich Koffer packen. In einer gemeinsamen Abschlussrunde konnten alle noch einmal ihr Feedback zur Klassenfahrt geben. Das Fazit war eindeutig: Das Skilager war eine sehr gelungene Klassenfahrt, bei der nicht nur sportliche Erfolge erzielt, sondern auch der Zusammenhalt der Klassen weiter gestärkt wurde.
Begleitet wurden die Klassen von Frau Wüscher und Herrn Schneidmadel.





















