Die Herzog Bernhard-Schule Römhild war eines der teilnehmenden Teams beim Basketballturnier „Schoolsleague“, das von den Basketballprofis von Freak City Bamberg in Zusammenarbeit mit mehreren Schulen organisiert wurde. Unterstützt wurde das Projekt von der Raiffeisenbank im Grabfeld eG, die durch ihr Sponsoring wesentlich zum Gelingen der Veranstaltung beitrug.
Austragungsort des Turniers war das Lietz Internatsdorf Haubinda, das die teilnehmenden Lehrkräfte und Mannschaften in der Turnhalle empfing und versorgte. Ein besonderes Merkmal dieses Turnierformats war die Vorgabe, dass in jeder Partie mindestens eine Schülerin auf dem Spielfeld stehen musste – ein klares Zeichen für Gleichberechtigung im Schulsport.
Unsere Schule trat mit zwei engagierten Teams an: einer Mannschaft aus den Klassenstufen 5 und 6 sowie einem Team aus den Klassen 7 und 8. Gemeinsam mit der Hermann-Lietz-Schule Haubinda und der Staatlichen Gemeinschaftsschule Grabfeld wurde über den gesamten Vormittag hinweg in zahlreichen Begegnungen um Punkte, Fairness und Teamgeist gespielt.
Die Schülerinnen und Schüler unserer Schule zeigten großen Einsatz, Begeisterung und sportlichen Ehrgeiz – ein gelungener Tag mit vielen spannenden Spielen und wertvollen Erfahrungen für alle Beteiligten.
16.05.2025
Preis für „Herzog Bernhard trifft Kunst“
Quelle: Freies Wort Hildburghausen vom 15.05.2025
16.05.2025
Schoolsleage Basketball – Haubinda
12.05. – 16.05.2025
Klassenfahrt Klasse 10 nach Berlin / Wandlitz
Kurz vor Ende ihrer regulären Schulzeit und dem letzten Schultag, verbrachte die 10. Klasse ihre fünftägige Abschlussfahrt in der Nähe von Berlin, am Wandlitzsee. Mit dem 58 Euro Ticket ausgestattet, reisten die Schüler per Bahn Richtung Berlin. Am Anreisetag nutzten wir die Zeit für eine kleinen Stadtrundgang und eine Spreefahrt im Regierungsviertel. Auch der Besuch des Deutschen Bundestags stand schon am ersten Tag auf dem Programm. Erschöpft, aber beeindruckt von der tollen Strandkulisse der Jugendherberge direkt am See, ließen wir den Abend gemeinsam ausklingen.
Der zweite Tag führte uns wieder in das Innere unserer Hauptstadt: wir besuchten zuerst das DDR Museum und erliefen entlang der Straße „Unter den Linden“ das Brandenburger Tor. Von dort aus ging es im Untergrund weiter zur Warschauer Straße, wo wir unsere Mittagszeit am „Uber-Platz“ verbrachten und dann sportlich aktiv beim Bowling wurden. Nach einer Shopping-Freizeit ging es dann wieder zurück ins beschauliche Wandlitz.
Nach dem Innenstadttrubel der ersten Tage, nutzen wir den Mittwoch, um bei einer Wanderung rund um den See die herrliche Natur bei schönstem Wetter zu erkunden. Besonders die teilweise luxuriösen und riesigen Seegrundstücke erstaunten uns. Zum Abendbrot wurden unsere Jungs zu Grillkünstlern – sie bereiteten uns einen schönen Grillabend zu.
Der vierte Tag führte uns wieder zurück in die City nach Hohenschönhausen. Nach einem teilweise schwer zu verdauenden Besuch in der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, der bei allen einen beklemmenden Eindruck eines der dunkelsten Kapitel der DDR Vergangenheit hinterließ, erfüllte sich für viele Schüler ein kleiner Traum: Kartfahren – laut Schülern eine 12/10. Nach dem Adrenalinrausch ging es dann noch einmal Shoppen am Alexanderplatz.
Auch am Abreisetag machten wir einen letzten Zwischenstopp in Berlin: vom Potsdamer Platz aus besichtigten wir die Außenausstellung „Topographie des Terrors“. Erschöpft, aber mit vielen tollen Eindrücken im Gepäck, erreichten wir am späten Nachmittag Grimmenthal. Nun heißt es Kraft und Energie tanken für die wichtigste Phase der Schulzeit: die Prüfungszeit. Viel Erfolg allen Schülern der beiden Abschlussklassen!
21.05.2024
Weg des Gedenkens – Aktiver Geschichtsunterricht am Fuße des Großen Gleichbergs
Schülerinnen und Schüler der Klasse 9a der Herzog Bernhard-Schule Römhild erfüllen den Kooperationsvertrag zur Erhaltung und Pflege der Gedenkstätte am großen Gleichberg vom 30.11.2015 mit Leben.
Seit vielen Jahren ist es Tradition in Zusammenarbeit mit der Stadt Römhild einen Beitrag zur Pflege der Gedenkstätte, die schon seit den 1980er Jahren besteht, zu leisten. Dabei werden der Weg und die beiden Waldfriedhöfe wieder in eine für die Öffentlichkeit begehbare Lage versetzt.
Die Klasse 9a startete an der Schule und fuhr mit dem Linienbus zum Waldhaus. Bevor jedoch mit großem Fleiß und Verantwortung alle 5 Arbeitsgruppen zur Tat schritten, setzte man sich in einer kleinen Geschichtsstunde mit der Vergangenheit Römhilds in der Zeit des Nationalsozialismus auseinander.
Im Arbeitserziehungslager der Gestapo auf dem Großen Gleichberg werden 170 junge Menschen zu Tode geschunden und ihre Körper auf dem Römhilder Stadtfriedhof, später auf den Waldfriedhöfen in Massengräbern beerdigt. Bei Auflösung des Lagers im April 1945 werden 70 Häftlinge in einem ehemaligen Sandstollen eingesprengt.
Bis heute hält sich hartnäckig das Gerücht, dass es im ehemaligen Steinbruch am Großen Gleichberg ein Außenlager des Konzentrationslager Buchenwald gegeben hätte. Dies ist jedoch falsch und lässt sich historisch nicht beweisen.
Alle sind sich einig, diese Gedenkstätte muss erhalten werden, um dem Vergessen dieser Gräueltaten entgegenzuwirken. Einen entscheidenden Beitrag dazu konnten die Schüler mit ihrem Arbeitseinsatz leisten.
Entsprechende Arbeitsgeräte und Materialien hat der Bauhof der Stadt bereitgestellt und zwei Mitarbeiter unterstützten die Arbeiten der Schüler beim Säubern der Wege und Friedhöfe im Wald.


























