09.01.2025
Jugend trifft Biathlon – ein Besuch in der Rennsteig-Arena zum Sprint-Weltcup der Frauen



Quelle, alle Fotos: Schulförderverein

Genauso frustriert wie Franzi Preuß – Weltcupgesamtführende, die beim Sprint-Weltcup der Frauen in Oberhof am vergangenen Donnerstag (09.01.) nur auf Platz 28 gekommen ist, waren auch die 30 Zuschauer aus Römhild. Der Grund: das Wetter. Regen, Regen und nichts als Regen haben die Schüler und Schülerinnen des 5. Jahrgangs unserer HBS und ihre betreuenden Klassenlehrer, Frau Wüscher und Herr Schneidmadel aushalten müssen, als sie nach Oberhof gekommen waren, um das deutsche Damenteam anzufeuern. Nicht einmal konnten sie die Plakate schwenken, die extra mit persönlichen Botschaften versehen waren, weil Wind und Dauerregen sie in nullkommanichts durchweicht hätten.

So blieb ihnen nur eines übrig: Zähne zusammenbeißen, und in der Gruppe die tolle Atmosphäre genießen, die sie Dank der Initiative „Jugend trifft Biathlon“ des Thüringer Skiverbandes erleben durften. Der hat sich nämlich auf die Fahne geschrieben, die Jugendlichen für den Biathlon-Sport zu begeistern und ermöglicht es deswegen schon seit Jahren den Schulen in Thüringen, an den Wettkämpfen als Zuschauer teilzuhaben. Die Herzog Bernhard-Schule war eine von 145 Schulen, die voller Vorfreude angereist war und aber leider etwas enttäuscht erleben musste, wie die Sportlerinnen mit dem nassen Schnee der Loipe kämpften, den Nebel ertrugen und trotz des immer wieder aufkommenden Windes versuchten, die Scheiben beim Schießen zu treffen. 

Trotzdem: die Musik in der Arena fanden die Kids top! So viele Menschen an einem Ort, ein richtiges Gewühle bei der An- und Abfahrt, das war neu! Der Stadionsprecher, der sich echt Mühe gegeben hat und: dass man den Sportlern, die man sonst nur im Fernsehen sieht, doch mal so nah kommen konnte. Das fanden auch alle gut. Schlussfazit also: eine tolle Erfahrung, die durch das katastrophale Wetter den Zusammenhalt nur noch mehr gestärkt hat.

Vielen Dank an Frau Wüscher, die die Fahrt organisiert hat, und Danke an alle Eltern, die mitgefahren sind.

 

 

13.01. bis 17.01.2025
Klasse 6b Skilager in Schirnrod

Wir, die Klasse 6b starteten am 13.01.2025 in Richtung Schirnrod auf unsere erste gemeinsame Klassenfahrt. Unsere Koffer waren schwer, unsere Nerven bis zum Zerreißen gespannt, da wir nicht wussten, was auf uns zu kommt. In Schirnrod angekommen durften wir unsere Zimmer beziehen und manche unserer Jungs brauchten Stunden, um ihr Bett zu beziehen. Gut, dass wir Hilfe von Felix, Ina, Lisa und Antonia, unseren Betreuern für diese Woche bekamen. Danke dafür! Am Nachmittag ging es sofort mit Skigewöhnung los, also Langlaufschuhe anprobieren, Skier und Stöcke in Empfang nehmen. Wir wurden dann auf eine längere Wanderung in Skischuhen gebeten. Dort merkten wir schnell, wie anstrengend die Woche werden wird. Aber die frische Luft tat uns gut.

Nach einem Besuch der Turnhalle in Sachsenbrunn und der Wanderung zurück freuten wir uns auf das Abendessen, den Spieleabend und die erste Nacht in Schirnrod. Die gemeinsame Verbringung des Abends – oldschool – ohne Handy, Tiktok und Insta stellte für uns eine weitere große Herausforderung da. Auch das Einschlafen ohne Handy, war für viele von uns eine ganz neue Erfahrung, die wir jedoch in der Woche immer besser meisterten. Die nächsten beiden Tage verbrachten wir in Oberhof in der Skihalle und in Sonneberg in der Eishalle und im Schwimmbad. Trotz vieler blauer Flecken hatten wir das Gefühl, mit Geduld und Vertrauen in uns, auch nach häufigen Fehlschlägen, alles schaffen zu können. Darum ging es wohl auch in der Woche des Skilagers. Wir fanden die Abende zusammen, mit dem Werwolf-Spiel, Kicker und Filmschauen unglaublich toll. Was einigen von uns jedoch auch am letzten Tag immer noch schwer fiel, war das Sauberhalten unseres Zimmers. Nach einem weiteren Tag mit Skiern auf dem Bleßberg, der uns nochmal alle Anstrengung kostete, aber auch viel Spaß gemacht hat, fuhren wir am Freitag müde, aber glücklich wieder zurück nach Römhild. Viele von uns wären gerne noch länger geblieben.

Was wir in Schirnrod neben Skifahren, Eislaufen, Bett beziehen, regelmäßige Körperhygiene und Spaß ohne Handy gelernt und erfahren haben, daran werden wir noch lange denken. Uns ist auch aufgefallen, dass Lehrer auch nur Menschen sind, die irgendwann auch mal keine Geduld mehr haben, hinfallen bei Skifahren und genauso, wie wir, mit Augenringen am morgen aufwachen. Worüber wir uns aber sehr wunderten, war die Tatsache, dass unsere Lehrer irgendwie alles konnten, Skifahren, Eislaufen, Kickerspielen, Bett beziehen. Alles können, scheint wohl eines der Einstellungskriterien zu sein.

Wir danken jedenfalls Herrn Müller ääh Schrepfer, Fr. Schnabelstedt äähh Wüscher und unseren Eltern für die Möglichkeit zu dieser unvergesslichen Skilagerwoche und freuen sehr uns auf die nächste Klassenfahrt.
         
Quelle: Schulförderverein, alle Fotos

24.01.2025

Klasse 8 beim Nationenweltcup in Oberhof

Am 24.01.2025 machte sich die Klasse 8 mit ihren Lehrkräften Frau Ulsamer und Herrn Otto auf den Weg nach Oberhof zum ersten Wettkampftag des Nationencups im Rodeln. Hierbei folgte man der Einladung der Karriereberatung der Bundeswehr Suhl, welche den Vormittag bestens geplant hatte. Neben einer Bahnführung, dem Besuch des Info-Trucks sowie einer kleinen Verpflegung vor Ort im beheizten Zelt, erhielten wir auch einen Infovortrag über die beruflichen Ausbildungsmöglichkeiten innerhalb der Bundeswehr. In der restlichen Zeit unseres Aufenthaltes konnten wir die Wettkämpfe und die Sportler in der Eisbahn verfolgen.
 

Quelle: Schulförderverein

 

31.01.2025

Mädchen WK III – Schulamtsfinale Basketball in Saalfeld

Es wurde in Augen gestochen, Beine wurden gestellt, und Schiedsrichter trafen fragwürdige Entscheidungen.

Gegen Rudolstadt starteten wir stark und konnten dieses Spiel auch für uns gewinnen. Doch im darauffolgenden Spiel gegen Steinbach-Hallenberg verließ uns das Glück – und es gab einen Schiedsrichterwechsel. Bereits in den ersten Sekunden wurden Spielerinnen aus Römhild zu Boden gerissen, doch der Schiedsrichter „sah“ dies angeblich nicht. Daraufhin folgte eine Serie von Fouls, die von Festhalten bis hin zu einem Finger im Auge reichten – doch all das blieb unbestraft.

Im weiteren Verlauf mischte sich der Trainer der Steinbach-Hallenberger mehrfach ein, indem er die Punktezähler darauf hinwies, dass angeblich Punkte vergessen worden seien. Dies führte dann dazu das wir das Spiel verloren haben.

Das dritte Spiel war gegen Schmalkalden und verlief insgesamt ruhiger und entspannter. Doch ein Korbwurf in den letzten Sekunden führte dazu, dass Schmalkalden siegte.

Im letzten Spiel gegen Sonneberg ging es noch einmal hitzig zu. Trotz aller Anstrengungen verloren wir auch hier knapp.

Es war ein schöner aber auch anstrengender Tag.

Amelie Schüler, Kl. 10


Quelle, alle Fotos: Schulförderverein