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05.01. bis 09.01.2026 7ab Berufsfelderkundung in Rohr

Vom 5. bis zum 9. Januar 2026 hatten die Klassen 7ab der Herzog Bernhard-Schule Römhild die Gelegenheit, im Berufsbildungszentrum Rohr (BTZ Rohr) eine Berufsfelderkundung zu durchlaufen. In einem Wechsel und in Kleingruppen tauchten die Schüler in fünf unterschiedliche Berufsfelder ein: Lebensmittelherstellung, Gesundheitspflege, Elektro, Holz- und Möbelbau sowie Marketing.
Der Alltag der Schüler wich für diese Woche von ihren gewohnten Unterrichtszeiten ab. Von Montag bis Donnerstag arbeiteten sie von 8:30 Uhr bis 14:30 Uhr, am Freitag von 8:30 Uhr bis 12:30 Uhr, und erlebten so hautnah die Anforderungen und Abläufe in ihrem jeweiligen Berufsfeld.

Im Berufsfeld Lebensmitteltechnik wurden nicht nur Kenntnisse über die Herstellung von Lebensmitteln vermittelt, sondern die Schüler durften selbst Hand anlegen. Ein frisches Brot wurde gebacken, ein Quark-Öl-Teig für herzhafte und süße Teilchen vorbereitet. Schüler und Lehrer durften im Anschluss natürlich probieren.
Im Berufsfeld Elektro konnten die Schüler ihre Fähigkeiten im Löten weiterentwickeln. Immer wieder erstaunlich, was man aus „schnödem“ Kupferdraht mittels Kreativität so alles herstellen kann. Eine solarbetriebene Windmühle war das zweite Projekt.
Im Berufsfeld Marketing stand die kreative „Gründung“ einer Firma an. Die Schüler wurden herausgefordert, sich ein Geschäftsmodell zu überlegen, ein kreatives Design für ihre Firma zu entwickeln, ein Logo zu gestalten und effektive Werbestrategien einzusetzen. Einige der Gruppen setzten auf den Kosmetikbereich, andere ganz praktisch auf den Bereich Handwerk oder ein Online-Kaufhaus.
Im Bereich der Gesundheitspflege durften die Schüler in den Bereich Alten- und Krankenpflege sowie in die Physiotherapie reinschnuppern. Es ging los mit einem kleinen Anatomiekurs, gefolgt von Mobilisierungsübungen und Massagen. Es durften auch mechanische Betten und „Rollatoren“ ausprobiert und deren Umgang geübt werden.
Der Holz- und Möbelbau setzte ganz klassisch auf Sägen, Feilen, Raspeln und Schmirgeln. Die Schüler fertigten einen gewundenen Stab aus Roh Holz an, welcher das Auf- und Ab im Leben veranschaulichen sollte. Keine leichte Aufgabe für manch einen Grobmotoriker. Mit großem Durchhaltevermögen und zunehmender Erfahrung im Umgang mit Handsäge und Feile konnte jeder sein Werkstück fertigstellen und das selbst mit den eigenen Händen gefertigte „Wunder“ bekommt bei allen einen Ehrenplatz im Kinderzimmer.

Aufgrund des vielen Schnees fiel die Fahrt nach Rohr am Freitag leider aus.

Diese Woche war nicht nur für die Schüler, sondern auch für die begleitenden Lehrer eine bereichernde Erfahrung. Man durfte in viele Berufsfelder reinschnuppern und schon mal feststellen, ob man handwerklich begabt ist, ob man eher etwas im sozialen Bereich anstrebt oder sich einen Beruf in der Geschäftswelt oder in der Werbebranche vorstellen kann.
Alles in allem eine gelungene Woche. Die 7. Klassen möchten sich bei den Organisatoren und Ausbildern an der HBS und in Rohr für die schöne Woche und die vielen positiven Eindrücke bedanken.